Résumé
Die menschliche Sprache und das Konzept der Grenze stehen in einer engen und facettenreichen Beziehung zueinander. Dieser Band versammelt Beiträge, die sich diesem Verhältnis aus verschiedenen Perspektiven nähern – in Literatur und (Populär-)Kultur, Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Sprachen und innerhalb der Sprache. Mit der grundlegenden Zweisprachigkeit, die den Band auszeichnet, partizipiert das interdisziplinär ausgerichtete Buch zugleich selbst aktiv an der Kultur der Übergänge und der Grenzen zwischen den Sprachen. So werden reflexiv und performativ zentrale Aspekte von ›Sprache(n) und Grenze(n)‹ verhandelt, insbesondere Praktiken des Übersetzens, Fragen zur Mehrsprachigkeit und der Umgang mit unterschiedlichen Sprachregistern. Mit Beiträgen von Hans Baumann, Natalie Bella, Jasmin Berger, Geronimo Groh, Gabriel Labrie, Caio Lee, Simone Lettner, Magdalena Mühlböck und Solène Scherer.